Dein Bagger soll arbeiten. Deine Verwaltung auch.
Ein Kunde ruft an, eine Rückgabe verschiebt sich und für morgen fehlt noch die Rüttelplatte. Solange alle Informationen auf einem Zettel, in einer Tabelle und im Kopf verteilt sind, wird selbst ein kleiner Mietpark schnell unübersichtlich.
Eine Vermietsoftware für Baumaschinen bringt die zusammengehörenden Informationen an einen Ort: Welche Maschine ist für welchen Kunden in welchem Zeitraum eingeplant? Du kannst Anfragen gezielter prüfen, nächste Einsätze vorbereiten und bei Rückfragen schneller nachsehen.
Weniger zusammensuchen
Belegungen und Kundendaten haben einen festen Platz.
Verlässlicher vorbereiten
Du erkennst, welche Rückgaben und nächsten Mieten anstehen.
Nachvollziehbarer festhalten
Rückgaben und Schäden bleiben an der Buchung dokumentiert.
Es kommt auf deinen Alltag an. Schon wenige Maschinen können viel Abstimmung verursachen, wenn sie oft den Mieter wechseln. Entscheidend ist deshalb, wie häufig du Termine, Kunden und Rückgaben koordinieren musst.
Vor der Zusage wissen, welcher Bagger frei ist.
Im Buchungskalender des Mietparkmanagers siehst du die Belegungen deiner Mietobjekte in der Wochen- oder Monatsansicht. Eine telefonische Vereinbarung kannst du dort genauso eintragen wie eine von dir bestätigte Online-Mietanfrage.
Lege baugleiche Maschinen einzeln an, beispielsweise als "Minibagger BAG-01" und "Minibagger BAG-02". Mit Standorten und Kategorien strukturierst du deinen Bestand. So bleibt erkennbar, welche konkrete Maschine für den nächsten Auftrag vorgesehen ist.
Zwei Bagger. Zwei unterschiedliche Belegungen.
PlanungsbeispielDie Grafik veranschaulicht die Planung und zeigt keine Live-Verfügbarkeit.
Praxisfall: Ein Kunde möchte die Miete verlängern.
Prüfe zuerst die nächste Belegung genau dieser Maschine. Kläre anschließend den neuen Rückgabetermin und passe die Buchung an. Wenn direkt danach bereits eine Vermietung geplant ist, prüfst du eine andere Maschine oder besprichst einen anderen Termin.
Planungstipp: Berücksichtige neben der reinen Mietdauer auch die Zeit, die du für Rücknahme, Reinigung, Kontrolle und Bereitstellung brauchst. Ein freier Kalendertag bedeutet noch nicht, dass eine Maschine schon einsatzbereit auf dem Hof steht.
Lass Kunden die passende Maschine finden.
Über deinen öffentlichen Online-Mietkatalog präsentierst du Baumaschinen und Geräte mit Bildern, Beschreibungen und Mietinformationen. Den Link kannst du auf deiner Website einbinden oder direkt an Interessenten weitergeben. Kunden können dort auch außerhalb deiner Bürozeiten eine Mietanfrage senden.
Vorher besser orientieren
Beschreibe in den Objektinformationen beispielsweise Einsatzbereich, Gewicht, Transportbreite und mitgelieferte Ausstattung. Das hilft deinen Kunden bei der Auswahl und macht Rückfragen konkreter.
In Ruhe prüfen und bestätigen
Eine Online-Mietanfrage ist noch keine verbindliche Buchungsbestätigung. Du prüfst die Angaben und entscheidest über die Bestätigung. So behältst du die Kontrolle über deine Vermietung.
Wenn du deinen Mietpark zunächst nur präsentieren möchtest, kannst du die externe Seite auch auf "nur ansehen" stellen. Dann bleiben deine Mietobjekte sichtbar, während die Anfragefunktion ausgeblendet wird.
So kann ein Online-Mietkatalog aussehenEin klarer Mietpreis beginnt mit klaren Regeln.
Eine Rüttelplatte für einen Tag, ein Minibagger für eine Woche und eine Maschine über das Wochenende: Diese Vermietungen brauchen nicht dieselbe Preislogik. Im Mietparkmanager hinterlegst du Miettarife, Staffelpreise und Wochenendregeln passend zu deinem Angebot.
| Bereich | Vorher klären |
|---|---|
| Mietdauer | Ab wann gilt ein weiterer Miettag? Welche Abhol- und Rückgabezeiten vereinbarst du? |
| Längere Miete | Welche Staffel soll für mehrere Tage oder längere Zeiträume gelten? |
| Wochenende | Wie behandelst du die Nutzung zwischen Freitag und Montag? |
| Ausstattung | Was ist im Mietpreis enthalten und welches Zubehör wird zusätzlich vereinbart? |
Die Maschine ist eingeplant. Und der passende Löffel?
Halte bei jeder Vermietung fest, was mitgegeben wird: etwa Tieflöffel, Grabenräumlöffel, Hydraulikhammer oder ein Transportanhänger. Hinterlege die enthaltene Ausstattung in den Objektinformationen und vereinbare zusätzliche Positionen eindeutig.
Einfacher Start: Zubehör mit eigener Verfügbarkeit kannst du als separates Mietobjekt anlegen und im Kalender planen. Prüfe vor der Zusage sowohl die Maschine als auch das benötigte Zubehör. So übersiehst du seltener, dass zwei Kunden denselben Anbauhammer brauchen.
Nach der Rückgabe noch wissen, was Sache war.
Eine lose Abdeckung, eine verbogene Halterung oder fehlendes Zubehör: Bei der Rücknahme lohnt sich ein genauer Blick. Im Mietparkmanager dokumentierst du Rückgaben und Schäden mit Fotos, Unterschrift und PDF-Protokoll.
Eine einheitliche Reihenfolge hilft dir dabei, auch an hektischen Tagen dieselben Punkte zu prüfen. Die folgende Liste ist eine praktische Orientierung für deinen Ablauf:
- Rückgabetermin: Wann ist die Maschine tatsächlich zurückgekommen?
- Ausstattung: Sind Schlüssel, Anbaugeräte und vereinbartes Zubehör vollständig?
- Zustand: Welche sichtbaren Beschädigungen oder Verschmutzungen gibt es?
- Dokumentation: Sind Auffälligkeiten beschrieben und durch aussagekräftige Fotos festgehalten?
- Nächster Einsatz: Was muss vor der erneuten Vermietung gereinigt, geprüft oder repariert werden?
Praxisfall: Die Maschine kommt beschädigt zurück.
Beschreibe den Schaden möglichst konkret, beispielsweise "Abdeckung links hinten eingedrückt". Ergänze eine Übersicht und eine Nahaufnahme. Vergleiche den Zustand mit deinen Unterlagen vor der Vermietung und halte die Rückgabe nachvollziehbar fest.
Kläre anschließend, ob die Maschine für den nächsten Einsatz bereit ist. Eine beendete Miete allein bedeutet noch keine Einsatzfreigabe. Passe deine weitere Planung an, bevor du die nächste Zusage gibst.
Drei Mietobjekte. Ein gemeinsamer Überblick.
Stell dir einen kleinen Verleih mit zwei Minibaggern und einer Rüttelplatte vor. So könnte dein Ablauf aussehen:
- 1
Die Anfrage kommt rein.
Ein Gartenbaubetrieb fragt einen Minibagger für drei Tage an. Du prüfst BAG-01 und BAG-02, stimmst die Ausstattung ab und bestätigst den passenden Zeitraum.
- 2
Ein weiterer Kunde ruft an.
Er braucht die Rüttelplatte über das Wochenende. Du prüfst ihre Belegung, vereinbarst Abholung und Rückgabe und nutzt die dafür hinterlegte Preisregel.
- 3
Die Rückgabe steht an.
Du kontrollierst Maschine und Ausstattung, dokumentierst Auffälligkeiten und bereitest den nächsten Einsatz vor. Die Informationen bleiben bei der jeweiligen Buchung.
Fiktives Ablaufbeispiel zur Veranschaulichung, keine Kundenreferenz.
Starte mit einem überschaubaren Teil deines Mietparks.
Du musst nicht deinen gesamten Betrieb auf einmal umstellen. Lege zunächst ein paar typische Mietobjekte an und gehe damit einen vollständigen Ablauf durch. So merkst du, welche Angaben du im Alltag wirklich brauchst.
Deine Merkliste für die Einrichtung
Direkt zum Abhaken, während du deinen Mietpark vorbereitest.
Die Häkchen sind eine Hilfe für diese Ansicht und werden nicht dauerhaft gespeichert.Für bestehende Excel-Listen: Übernimm für den Einstieg zuerst die aktuellen Mietobjekte, laufenden Buchungen und nächsten Termine. Ob du ältere Vorgänge noch brauchst, entscheidest du nach deinem eigenen Dokumentationsbedarf.
Deine Fragen zur Baumaschinen-Vermietsoftware.
Für welche Maschinen eignet sich der Mietparkmanager?
Du kannst Baumaschinen, Baugeräte und andere bewegliche Mietobjekte verwalten, zum Beispiel Minibagger, Radlader, Rüttelplatten, Bautrockner und Transportanhänger. Organisiere deinen Bestand nach Standorten und Kategorien und lege einzeln zu planende Maschinen jeweils als eigenes Mietobjekt an.
Lohnt sich Vermietsoftware auch bei einem kleinen Maschinenpark?
Das hängt vor allem von deinen Abläufen ab. Wenn sich Mieten überschneiden, Rückgabetermine häufig ändern oder du Anfragen aus mehreren Kanälen erhältst, kann bereits ein kleiner Mietpark viel Abstimmung verursachen. Ein zentral gepflegter Kalender und nachvollziehbare Buchungen helfen dir, den Überblick zu behalten.
Können Kunden sofort verbindlich online buchen und bezahlen?
Der öffentliche Mietkatalog ermöglicht Online-Mietanfragen. Eine Anfrage ist noch keine verbindliche Buchungsbestätigung; du prüfst die Angaben und entscheidest über die Bestätigung. Eine Online-Zahlungsabwicklung wird hier nicht angeboten.
Kann ich telefonische Buchungen weiterhin annehmen?
Ja. Du kannst telefonisch oder persönlich vereinbarte Buchungen selbst in den Mietparkmanager eintragen. Pflege alle bestätigten Vermietungen konsequent im selben Kalender, damit deine Planung vollständig bleibt.
Brauche ich GPS-Tracker oder ein my-GPS-Konto?
Nein. Du kannst den Mietparkmanager eigenständig nutzen und deine Mietobjekte selbst anlegen. Eine Verknüpfung mit vorhandenen my-GPS-Geräten ist eine optionale Ergänzung.
Was kostet die Nutzung?
Während der Beta kannst du den Mietparkmanager kostenlos nutzen. Die späteren Tarife stehen noch nicht fest. Wir informieren dich rechtzeitig, bevor die kostenlose Beta endet oder kostenpflichtige Softwaretarife eingeführt werden. Eine kostenpflichtige Nutzung beginnt nur, wenn du dich ausdrücklich für einen kostenpflichtigen Tarif entscheidest. Es erfolgt keine automatische Umstellung. Optionale GPS-Geräte und zusätzliche my-GPS-Leistungen sind nicht Teil des kostenlosen Angebots.
